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Stuhlinkontinenz 

Stuhlinkontinenz  führt zu drastischen Einschränkungen im sozialen Umfeld und Umgang.

Einfach formuliert entsteht Stuhlinkontinenz durch zwei Faktoren: Zum einen Schäden des Schließmuskels (Substanzdefekte) durch Operations- oder Geburtstraumata, zum anderen chronische Belastungen des Beckenbodens, z.B. Senkung oder Obstipation mit Überdehnung des zuführenden Nerven (N. pudendus). Auch Gewebeprolaps in den After können zu Dichtigkeitsverlust führen (Mastdarm-, Anal- und Hämorrhoidalprolaps, Polypen, Tumoren).

Liegt eine kombinierte Ursache vor, so ist zunächst der Prolaps zu beseitigen.

Erste Stufe einer Inkontinenzbehandlung ist bei uns aber immer das Beckenbodentraing, ggfs. in Kombination mit Elektrostimulation und Biofeedback. Ersteres sollte ein Leben lang fortgführt werden. Weitere konservative  Maßnahmen sind die Stuhleindickung sowie die geplante Stuhlentleerung mit Klysmen oder Irrigation mit dem Zwecke der mehrstündigen Ruhe und damit der Planbarkeit des Alltags.

Zu den konventionellen operativen Methoden zählt u.a. die Naht des Muskels bei Defektsituation sowie die Raffung des Schlingenmuskels zur Straffung (Post anal repair nach Parks).

Vor jedem Eingriff ist eine explizite Diagnostik notwendig.

Zur kompletten Diagnostik halten wir Druckmessung (Manometrie),  Endoskopie, Endosonographie und Perzeptionstest (Sensibilitätsprüfung des Mastdarmes und des rektoanalen Reflexes) vor.

                  

                                                             

 

 

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ZEMIP Siegen | weyand@staff.uni-marburg.de.