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Alterschirurgie

Die Zahl geriatischer Patienten mit Begleiterkrankungen nimmt ständig zu. Oft liegt ein Vorfall des Mastdarmes vor, der auch die Pflege durch Schwestern oder Angehörige erschwert, da der Vorfall (Prolaps) meist zu Stuhlinkontinenz führt.

 

Altemeier-Op

Beim Altemeier-Procedure wird der vorfallende Darm minimal-invasiv ohne Baucheingriff, nur von aussen (perineal) entfernt und wieder zusammengenäht. Der Eingriff dauert nur bis zu 50 Minuten. Der Blutverlust ist sehr gering.

Martialische Abführmaßnahmen entfallen, ebenso kann der Patient nach der Operation sofort wieder essen und sich frei bewegen. Durch kürzere Dauer der Narkose und geringere Narkosetiefe (es muß nicht einmal ein Schlauch in die Luftröhre gelegt werden) sind nicht nur die körperlichen Belastungen, sondern auch die gefürchteten Verwirrtheitszustände (Durchgangssyndrom) nach der OP deutlich geringer bzw. entfallen. Es entstehen kaum Schmerzen.

 

OP nach Rehn-Delorme

Die prolabierende Mastdarmwand wird nicht ausgeschnitten, sondern nach Entfernung der Schleimhaut nur gerafft. Noch schonendere Methode, da das, wenn auch geringe, Risiko eines Nahtbruches (Nahtinsuffizienz) wegfällt.

 

 

Also auch hier: Das Prinzip des ERAS (siehe HOME) wird konsequent verfolgt, es gilt die Devise: Simple first!

 

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ZEMIP Siegen | weyand@staff.uni-marburg.de.